Uganda

Die unsichere Ernährungssituation mit Bewässerungsprojekten verbessern

Lediglich rund 15 Prozent der landwirtschaftlich nutzbaren Flächen in Uganda sind bewässert. Die Menschen leiden unter Hunger, und es herrscht Wasserknappheit. Klimabedingte Veränderungen tun das Ihre, um die Ernährungssituation der Menschen zu verschlechtern. 

Veränderte klimatische Bedingungen und ihre weitreichenden Folgen

Das Land bekommt den Klimawandel zu spüren. Eine systematische wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Symptomen und Folgen steht noch aus. Eine Vielzahl von Studien, allen voran das National Adaption Programmes of Action der ugandischen Regierung, zeigt jedoch deutlich, dass die Bevölkerung Ugandas mit vielschichtigen Veränderungen konfrontiert ist. Niederschlagsmuster zeigen seit den 90er-Jahren erratische Veränderungen gegenüber dem Langzeit-Mittel, Durchschnittstemperaturen steigen, zusätzliche Dürreperioden machen den Menschen zu schaffen. 

Die Risiken reiner Regenwirtschaft eindämmen – neues Projekt

Weniger nutzbare Landwirtschaftsflächen, regenabhängige Landwirtschaft – klimatische Veränderungen machen die ohnehin arme Bevölkerung verletzlicher. Bewässerung kann dort, wo Wasserstellen vorhanden sind, zur erhöhten Flächenproduktivität beitragen. Kleinbäuerinnen und Kleinbauern können ihre Familien versorgen und Ertragsüberschüsse weiterverkaufen.

Aqua Alimenta hat im Jahr 2015 ein neues Dreijahres-Projekt in Uganda gestartet. Viel Know-How ist aus nahen Projektregionen vorhanden, an das Aqua Alimenta und die Partner vor Ort anknüpfen können.

 

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