Indien

Eckdaten des Projekts Indien

Zeitraum: 2017 - 2019
Name des Projekts: IN17 (Back2Back)
Anzahl begünstigte Familien:1500
Anzahl Bewässerungssysteme: 1500
Kosten 2019 : CHF 307 000

Im Agrarstaat Odisha sind über 80 Prozent der Bauernfamilien in der Subsistenzlandwirtschaft tätig und bewirtschaften weniger als eine Hektare Land. Die landwirtschaftliche Produktivität ist gering, da die Kleinbäuerinnen und -bauern überwiegend vom Regenfeldbau abhängig sind und der langjährige Einsatz von chemischen Düngern und Pflanzenschutzmitteln die Bodenfruchtbarkeit ihrer Felder stark beeinträchtigt hat. Ausserdem besitzen die unzureichend organisierten Bauernverbände wenig Verhandlungsgewicht in der Vermarktung ihrer Produkte.

Ziel des dreijährigen Projekts IN17 (lokaler Name Back2Back) ist es, die Ernährungssicherheit von 1500 Kleinbauernfamilien durch angepasste Bewässerung und die Anwendung ökologischer Anbaumethoden zu verbessern. Die Bäuerinnen und Bauern werden in Gruppen organisiert und gezielt ausgebildet, damit sie ihr Gemüse zu besseren Bedingungen verkaufen und Wissen austauschen können. Um den Bauernvereinigungen Zugang zu Krediten und Regierungsprogrammen zu ermöglichen, werden in Zusammenarbeit mit der National Bank of Agriculture and Rural Development (NABARD) sogenannte «Farmer-Producer-Companies» registriert.

Die lokale NGO i-Concept Initiatives führt das Projekt in den vier Distrikten Puri, Nayagarh, Kendrapara und Balangir durch. Beim Städtchen Pipili im Distrikt Puri entstand 2018 der Maa Mati Campus, ein Ausbildungszentrum für Biolandbau, auf dessen Gelände auch die Werkstatt für die Produktion der Bewässerungsanlagen angesiedelt ist.

 

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